Alexander Supertramp
Christopher McCandless hat gerade sein Studium mit Bestnoten abgeschlossen und nach gesellschaftlichen Maßstäben eine rosige Zukunft vor sich. Doch Christopher nimmt seinen Abschluss zum Anlass, um aus seinem Käfig auszubrechen. Er spendet seine Ersparnisse, kündigt die Wohnung, setzt sich ins Auto und ist frei. Alexander Supertramp ist geboren.
Von Atlanta in Georgia an der Ostküste der USA zieht es ihn schon bald zu Fuß und per Anhalter zunächst gen Westen. Fortan begleitet der Zuschauer Alex auf seiner zweijährigen Entwicklung. Von seiner Geburt und Kindheit über das Erwachsensein und die Familie bis hin zur Weisheit. Auf seinem Weg lernt Alex die unterschiedlichsten Menschen kennen, die ihm alle wohlgesonnen sind. Und es wäre wohl ein leichtes einfach an einem Ort zu bleiben und ein einfaches Leben zu leben. Doch Alex’ Ziel ist und bleibt die Wildnis: Alaska. So erzählt Into The Wild gleichzeitig zwei Geschichten und führt den Zuschauer durch die vom Gedanken an die Wildnis getriebenen Reise durch die Staaten und die Zeit, die Alex in Alaska verbringt.
Das Foto zeigt den echten Christopher “Alexander Supertramp” McCandless.

Ich habe schon lange nicht mehr 2 1/2 Stunden so gebannt einen Film verfolgt. Man vergisst alles um sich herum. Die Bilder sind toll, Eddie Vedders (Pearl Jam) Soundtrack fügt sich perfekt ein und die Zielstrebigkeit eines Alexander Supertramp auf dem Weg in die Wildnis, der ihn letztlich doch wieder zurückführt zu Christopher McCandless, verblüfft und ergreift immer wieder auf’s Neue.
Absolut sehenswert!









Ich persönlich finde, der Soundtrack ist noch das Beste am ganzen Film.
Mir blieb es leider vergönnt, seine Abenteuer und Weisheiten 2,5h “gebannt” zu betrachten. Hab mir mehr erhofft.
Ich finde sowohl den Film, als auch das Buch eindrucksvoll. Je länger der Film andauerte, desto besser konnte ich mich in Chris hineinversetzen und bekam immer merhr Lust, selbst “aufzubrechen” (was hier aber eher naiv erscheint). Zudem sah es Sean Penn als Aufgabe, die Situation Christopher McCandless´ so realitätsnah wie möglich darzustellen und emotionsüberladene, theatralische Auswüchse zu vermeiden, was ihm, wie ich finde, wirklich gut gelungen ist. Der Film läuft nicht auf das spannende Moment hinaus, sondern ist ein in sich sehr bewegtes, dynamisches Werk, in dem sich eine tiefsinnigere Spannung befindet, als in den meisten Mainstream-Hollywood-Streifen.
Tja und der Soundtrack ist natürlich auch mehr als passend für den Film gewählt.
Ich kann nur sagen: Toller Film, toller Spundtrack, tolles Buch! Ein Hoch auf Alex Supertramp!
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